0941 / 597-2530 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Obermünsterplatz 7 - 93047 Regensburg

Markus Lüpertz, Maler, Grafiker und Bildhauer und einer der international bekanntesten deutschen Künstler der Gegenwart, zeigt vom 11. September bis 31. Oktober Gipse und Glasarbeiten im Regensburger Museum St. Ulrich am Dom. Die Kirche wurde von 1225 bis in 1240er Jahre errichtet und ist damit eines der ältesten Bauwerke der Gotik in Deutschland. Die Ausstellung „Der göttliche Funke II“ steht für die Begeisterung Lüpertz‘, mit dem Licht zu malen. Die Strahlen, die durch die Künstlerfenster scheinen, lassen die Figuren aus der griechischen und römischen Mythologie in ihrer bleichen Vergänglichkeit des Gipses leuchten. Die Skulpturen, monumental und fragil zugleich, sind nicht nur bloße Vorarbeiten für den Bronzeguss, sondern haben eine ganz eigene Kraft. Die Büsten, zum Teil farbig gefasst, korrespondieren auf den Emporen mit der reichen Ausmalung des Innenraums aus dem 16. Jahrhundert, die weißen Figuren behaupten sich im Zentralraum in ihrer radikalen Materialität und schaffen dabei dennoch eine respektvolle Begegnung mit dem historischen Gotteshaus.

"Vom Scheitern eines anberaumten Massenmordes - Bulgarien 1934 - 1944"

Sucht man nach Beispielen von „Best Practice“ in der Geschichte kommt man um Bulgarien in den 30er und 40er Jahren nicht herum. Bulgarien bindet sich früh Schritt für Schritt durch eine Vielfalt bulgarisch-deutscher Verträge in die verbrecherische Politik Nazideutschlands ein. Darunter befindet sich auch ein Abkommen, das die Deportation sowohl der jüdischen Bulgaren als auch der sich in Bulgarien aufhaltenden ausländischen Juden in die Vernichtungslager in Polen vorsieht.

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Mit den eindrucksvollen Fotodokumenten des Stadtfotografen Christoph Lang, mit Figuren, die aus der zerstörten Obermünsterkirche gerettet wurden, mit beklemmenden Zeugnissen der Hinrichtung von Domprediger Dr. Johann Maier, Michael Lottner und Joseph Zirkl am 24. April 1945, Berichten von Zeitzeuginnen und mit vielen weiteren Objekten aus den Monaten zwischen Ende und Neuanfang erinnert die Ausstellung an das Kriegsende in Regensburg.

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Die Ausstellung wird zu einem späteren Zeitpunkt gezeigt.

8. April bis 10. Mai 2020
Gehalten und geborgen
Werke von Guido Martini

Können wir in Trauer und Schmerz noch vertrauen? Guido Martini (1881 in Piano di Vallarsa; † 1964 Regensburg) gibt in seinen Werken Antworten. Einfühlsam und ausdrucksstark stellt der Bildhauer biblische Szenen der Passionsgeschichte dar und zeigt dabei vor allem Menschen mit ihren Zweifeln, ihrer Hoffnung und Liebe.