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Das Projekt "Da-Sein in Kunst und Kirche" bringt spannende Begegnungen von zeitgenössischen Werken und Gotteshäusern. In gotischen, barocken ebenso wie modernen Kirchenräumen fordern vielfältige Arbeiten – Aktionskunst, Installationen, Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen – heraus.

Für das Jahr 2019 konnten Künstlerinnen und Künstler gewonnen werden, sich im Rahmen des Kunstprojekts mit dem Thema „Das Dazwischen“ auseinanderzusetzen. Sie gingen auf die Suche, was sich zwischen schon und nicht mehr, Ende und Anfang, Tod und Leben, Dunkel und Licht verbergen mag.
Denn das „Dazwischen“ ist mehr als nur ein Zwischen-Raum oder ein Übergang zwischen zwei Orten, Zeitpunkten oder Zuständen. Es ist ein eigenständiger Ort, ein leerer Raum, der Karsamstag des Raumes. Immer zwischen den Dingen, immer in direkter Angrenzung zu etwas. Es ist da, ohne eigentlich etwas zu sein. Das Dazwischen ist oft schwer auszuhalten, doch birgt es auch die Chance des Neuanfangs oder des Aufbruchs.
An verschiedenen Orten im Bistum sind im laufenden Jahr diese Kunstwerke zu sehen:

Das Dazwischen ...
Erste Assoziationen zielen eher auf Problematisches, Schwieriges, auf ein Nicht-dazu-gehören, ein „Weder-Noch“. Redewendungen legen es nahe: „Zwischen allen Stühlen sitzen“, „zwischen die Mühlsteine geraten“, weder „Fisch noch Fleisch“, weder „Himmel noch Hölle“ sein ...

"Künstlerisch suche ich nach Verbindungen zwischen der Natur und dem Menschen – die Grenzen zu spirituellen Fragen sind dabei fließend. Der sensuelle Umgang mit Materialien wie Papier, Blütenstaub, Wachs, Ton, Gips oder Bronze sind für mich Wege des intuitiven Forschens. Ich arbeite bevorzugt mit vorgefundenen Strukturen/Materialien aus der Umwelt, welche

„GEHEIMNIS“

nennt Maria Maier dieses Bild,
und lädt ein, es zu betreten
und zu schauen, was ist und sein möchte,
was sich zeigt und uns fragt,
oder einfach da ist,
Bild ist
und offen und unzugänglich,
Bild: Mauer und Tür:
„Geheimnis“.

Das Dazwischen
Losgelassen..... und jetzt?

Loslassen, um das Alte zu verlassen, einen Sprung ins Unbekannte zu wagen, erfordert Mut.
Mut, in der Luft zu hängen, nicht zu wissen, was kommt. Mut, das Dazwischen auszuhalten.

Der Raum dazwischen, das Alte losgelassen, das Neue noch nicht erfasst, ist ein schwer zu ertragen-der Zustand.

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