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Foto: Dominik Schleicher

Dominik Schleichers Beitrag für das Kunstprojekt Da-Sein 2025 ist ein Bronzeguss, den er den Opfern von Missbrauch und Krieg widmet. Dieser ist von 17. Februar 2026 bis 29. März 2026 in der Kirche St. Magaretha in Pettendorf zu sehen.

„Stopp!“ misst 190 cm in der Höhe und stellt die Bibelstelle Lk 22,51 dar. „Da sagte Jesus: Lasst es! Nicht weiter!“ Diese Grenzen zieht auch die sehr schmale Christusfigur mit ihren dürren, von sich gestreckten Armen. Der Blick ist abgewandt und beschämt, angewidert.

Schleicher macht uns mit der Figur nachdenklich: Was können wir von Jesus und seinem Leidensweg lernen? Sollten wir mehr Solidarität zeigen, vor allem gegenüber jenen, die Missbrauch oder Gewalt durch Kriege erleben müssen? Sollten wir nicht auch „Stopp!“ sagen und den Weg der Versöhnung und des Friedens gehen?

Mehr Informationen finden Sie hier oder im Flyer.

„Miteinander“, eine Skulptur der Künstlerin Michaela Geissler, ist ab dem 13. Februar 2026 in der Pfarrkirche Christkönig in Wolfsegg zu sehen.

Die Keramik zeigt zwei eng miteinander verbundene Figuren; das „Miteinander“ erschließt sich jedoch erst durch die Allansichtigkeit. Denn die überlebensgroßen, abstrakten Figuren wirken auf den ersten Blick voneinander abgewandt und erst beim genauen Betrachten wird die gegenseitige Zuneigung sichtbar: die Unterstützung, die sie einander geben, das Verständnis, das sie verbindet.

Wir laden Sie herzlich ein, die zwei Meter hohe, in hellen Erdtönen gehaltene Skulptur selbst zu entdecken und Ihren eigenen Assoziationen freien Lauf zu lassen.

Mehr Informationen finden Sie im Flyer und hier.

Foto: Elisabeth Schrettenbrunner-Peßler

Vier Leinwände, die auf dem ersten Blick als verschmutzt wirken, entpuppen sich als ein tragisches Kunstwerk. "Ecce Homo" von Richard Hillinger besteht aus mit Blut und Lehm vesehenem Stoff, der von ukrainischen Tragbahren stammt. Auf diesen wurden Verwundete und Sterbende transportiert und Hillinger schuf daraus ein Kreuz in Anlehnung an das "Rote Kreuz", das seit dem Genfer Abkommen von 1864 als weltweites Zeichen für Rettung und Schutz von Verwundeten, sowie das Leid Christus und die Hoffnung für Frieden symbolisiert.

Das Kunstwerk "Ecce Homo" ist vom Aschermittwoch bis zum Ostermontag, 18.02. - 06.04.2026, in der Kirche St. Georg in Klardorf. Zum Flyer zur Ausstellung in Klardorf.

Mehr Informationen zum Kunstwerk finden Sie hier.

Eremitorium (1712), Regensburg. Grottenarchitektur aus Korkeiche. Eine Studentin stützt im Rahmen der Sicherungsmaßnahmen den Hl. Romanus. Summerschool in der Diözese, Regensburg 2023. © TH Köln, CICS – Cologne Institute of Conservation Sciences.

Unsere Restauratorin Petra Bausch hat viel Erfahrung bei der Arbeit mit kontaminiertem Kulturgut und Gefahrenstoffen. Sie ist nicht nur Mitglied des Arbeitsausschusses für Arbeitssicherheit im Verband der Restaurator:innen (VDR) sondern auch im Tagungsteam der Tagung „Schön? Toxisch! – Gift- und Gefahrstoffe beim Umgang mit Kulturgut II“. Die vom VDR veranstalteten fachübergreifenden Tagung findet vom 8. – 9. Mai 2026 in Hamburg im MARKK, Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt & Online als Hybrid-Tagung statt.

Im Fokus stehen Gift- und Gefahrstoffe, die seit Jahrzehnten den Arbeitsalltag in Restaurierung, Denkmalpflege, Museen (Wissenschaftler:innen, Depotverwaltung, Fotograf:innen, Reinigungsfachkräfte) sowie in Archiven und Bibliotheken prägen. Neueste Erkenntnisse und Forschungsergebnisse tragen zur Implementierung innovativer arbeitsschutztechnischer Maßnahmen bei.
Die Tagungsreihe bietet Arbeitgeber:innen, Ausführenden, Eigentümer:innen und Verantwortlichen eine Plattform zum Austausch über aktuelle Erkenntnisse, praktische Erfahrungen und zukünftige Herausforderungen.

Mehr Informationen zur Tagung sowie zur Anmeldung finden Sie im Programm und auf der Seite des VDR.

Foto: Daniel Rimsl

Dr. Daniel Rimsl ist Leiter unserer Fachstelle "Inventarisierung" und wahrer Kenner der zahlreichen „Schmuckstücke“ in den Kirchen unseres Bistums. In der neuen Reihe Schmuckstücke im Bistum Regensburg stellt er regelmäßig diese besonderen Kunstgegenstände vor. 

Zwei Beiträge zu spannenden Objekten sind bereits auf www.bistum-regensburg.de erschienen: zum Straußenei in der Salvatorkirche in Heiligenstadt bei Gangkofen sowie zum aufwändig gestalteten hochgotischen Portal der Pfarrkirche Mariä Verkündigung in Tegernheim.

Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen und Vorfeude auf die kommenden Beiträge.

 

Grafik: Barbara Stefan, Foto: Thoa Hummel

Das Museum für Kinder, ein Projekt der Kunstsammlungen des Bistums Regensburg, ist mit einem vielfältigen Programm auch im Jahr 2026 am Start.

Von Römerführungen über Bastelaktionen und Kunstateliers bis hin zu Nachtwanderungen sind wieder spannende Programmpunkte mit dabei.
Dieses Jahr liegt auch ein besonderer Fokus auf den Dom, der 2026 sein 750. Jubiläum feiert. Da feiern wir mit! Daher gibt es Führungen zu seiner Geschichte, seiner Architektur, seiner Orgel, seinen Zahlen und Zeichen, seinen Klängen und Farben, sowie seinen tierischen Begleiter. Auch zur Sonderausstellung "Faszination Kathedrale" in St. Ulrich bieten wir Kinderführungen an.

Darüber hinaus gibt es ein abwechslungsreiches Programm für Gruppenführungen für Kindergeburtstage, Erstkommunions- oder Firmvorbereitungen sowie für Kindergärten und Schulklassen.

Mit dem Museum für Kinder wird 2026 garantiert nie langweilig!

Das neue Jahresprogramm finden Sie im Infozentrum DOMPLATZ 5 oder hier in digitaler Version.

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