Domschatz
Der Domschatz befindet sich in den historischen Räumen der ehemaligen bischöflichen Residenz mit Fresken der Renaissance. weiterlesen
Museum Obermünster
Das Museum ist bei Sonderausstellungen geöffnet. weiterlesen
Museum St. Ulrich
Christliche Kunst aus über einem Jahrtausend in einer der interessantesten frühgotischen Kirchen Deutschlands erleben weiterlesen
Die Prunkgrabmäler der Reichsgrafen von KönigsfeldVortrag über wiederentdeckte Schätze der Bildhauerkunst in Alteglofsheim
Neue Buchreihe zu St. EmmeramErster Band vorgestellt: Begleiter beim Rundgang durch die Basilika
Das Porträt Papst Benedikt XVI. von Michael Triegel in RegensburgDas vielbesprochene Werk von Michael Triegel kommt an
Noch mehr Führungen im neuen document niedermünsterEin einzigartiges Geschichtsdokument / Resonanz begeistert
Museum St. Ulrich wegen Renovierung geschlossenDachsanierung hat begonnen / Einer der interessantesten frühgotischen Kirchenbauten
Die Dominikanerkirche - ein Meisterwerk der GotikFührungen in der Winterzeit nur nach Anmeldung möglich
St. Blasius birgt viele sehenswürdige Ausstattungsstücke. Aus dem späten 15. Jahrhundert stammt das schlichte eichene Chorgestühl vor Wandmalereien aus zwei Epochen. Das südliche Seitenschiff schmückt ein 1331 entstandenes Fries von 14 Heiligen. Es ist der wohl älteste Zyklus der 14 Nothelfer, deren Kult um diese Zeit in Regensburg entstanden zu sein scheint. Der Sakramentsaltar bewahrt eine viel verehrte Schutzmantelmadonna (um 1500), die mit ihrem Mantel Vertreter der mittelalterlichen Stände – Adel, Geistlichkeit, Bürger, Bauern – umhüllt, mit beeindruckend individuell gestalteten Gesichtern. Und noch eine Besonderheit gibt es im nördlichen Nebenchor zu entdecken: Im östlichen Joch an der Außenwand findet sich am Pfeiler die Figur des Dominikanermönches Bruder Diemar, der durch Zirkel und Richtscheit als einer der Baumeister der Chöre anzusehen ist. Die Führungen durch diese besondere Kirche eröffnen auch den Zugang zum Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert mit seinem spätgotischen Springgwölbe (1418/24). Im Westflügel führt eine Rokkokotüre (1768) im alten Portal in den ehemaligen mittelalterlichen Hörsaal, der seit 1694 als Kapelle dem hl. Albertus Magnus geweiht ist. Über 2000 Besucher bei der Nacht der offenen MuseenFotoausstellung, Pilgerlieder, literarischer Kunstspaziergang und Schatzkammerstücke aus aller WeltZur Nacht d „Veritas + Vita = Ars / Wirklichkeit + Leben = Kunst“Zeitgenössische Regensburger Künstler stellten aus
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Dr. Hermann Reidel, bischöflicher Konservator und Direktor des Regensburger Diösesanmusems, und Alexander Schwarzbeck vom Kulturforum Schloss Alteglofsheim, laden zu einem entdeckungsreichen und zugleich spannenden Vortrag in den Alteglofsheimer Pfarrsaal am Donnerstag, 26. Januar, um 19.30 ein. Im Mittelpunkt stehen die Prunkgrabmäler der Reichsgrafen von Königsfeld aus dem 18. Jahrhundert - wiederentdeckte Schätze der Bildhauerkunst, die über Jahrzehnte in der Gruft unter der Alteglofsheimer Kirche verborgen waren. Der Eintritt ist frei!
Der Verein der Freunde und Förderer von St. Emmeram e.V. erinnert mit einer neuen Buchreihe an sein Gründungsmitglied: Vorsitzender Hans Joachim Schamriß konnte in der Basilika den ersten Band der „Emmeram-Schriften von Hans Schlemmer“ vorstellen. Der Titel des Buches „... sich der jubilierenden Schöpfung der Asam dankbar erfreuen“ ist einem Festvortrag entnommen, den Hans Schlemmer 1983 anlässlich des 250. Gedenkens an die feierliche Einweihung der von Fürstabt Anselm Godin initiierten Barockisierung der Emmeramsbasilika durch die Gebrüder Asam gehalten hat. Er ist in der Publikation enthalten. Diese will kein Kirchenführer sein, sondern – wie es im Untertitel heißt – ein Begleiter beim Rundgang durch die Kirche; es werden Details und Besonderheiten der künstlerischen Ausstattung und der Abteigeschichte aufgewiesen – ein Muss für alle, die an diesem bayerischen Nationalheiligtum interessiert sind. Die Neuerscheinung umfasst etwa 130 Seiten, ist farbig illustriert und enthält ein umfangreiches Schriftenverzeichnis Hans Schlemmers.
Seit 17. November 2011 hat das Porträt Papst Benedikts XVI. seinen Platz im Institut Papst Benedikt in Regensburg. Vor zahlreichen Besuchern konnten im April Bischof Gerhard Ludwig Müller und der Künstler Michael Triegel im Museum St. Ulrich das Gemälde vorstellen. Zu einer Ausstellung in Frankfurt und anlässlich des Papstbesuchs in Deutschland ging das Werk noch mal auf Reisen: Es wurde bis Oktober bei einer Sonderpräsentation im Angermuseum Erfurt gezeigt.
Mit dem document niedermünster wird seit Ende Juli 2011 ein einzigartiges Geschichtsdokument auf rund 600 Quadratmetern neu präsentiert und mit aktuellen 3D-Rekonstruktionen sowie mit einem innovativen Lichtkonzept museumspädagogisch erschlossen. Die archäologischen Ausgrabungen unter der Dompfarrkirche Niedermünster geben mit dem Einsatz neuester visueller Vermittlungsmethoden die Möglichkeit, Erbe und Geschichte für Schüler und Erwachsene optimal begeh- und erlebbar zu machen. Das document niedermünster zeigt den Wechsel vom römischen Legionslager von 179 n. Chr. hin zum zivil genutzten Siedlungsareal nahe dem bajuwarischen Herzogshof innerhalb der Lagermauern, auf dem nur wenig später die karolingische Kirche errichtet wird. Hier begegnet der Besucher historisch bedeutenden Persönlichkeiten wie dem Bistumspatron Erhard und steht vor den Gräbern von Herzog Heinrich I. und seiner Frau Judith, die Bayern im mittleren 10. Jahrhundert zum Zeitpunkt seiner größten Ausdehnung regierten. Der Besucher bewegt sich überwiegend in den Baugruben des erhaltenen romanischen Kirchenbaus. Eindrucksvoll vermittelt das Untergeschoss das Anwachsen historischer Schichten und Bauten auf fünf Meter Mächtigkeit. Wegen des Besucherandrangs werden nun weitere zusätzliche Führungen angeboten. Es gibt bei den Führungen im document niedermünster diesmal keine Winterpause. Die Turnusführungen finden jeweils an Sonn- und Feiertagen sowie Montags um 14.30 Uhr statt. Da die Gruppengröße auf 15 Gäste beschränkt ist, bitten wir wegen der großen Nachfrage um vorherige Anmeldung, damit Sie sicher teilnehmen können.
Seit Anfang Oktober 2011 ist das Museum St. Ulrich am Dom geschlossen. Der Grund dafür ist die Sanierung des besonderen gotischen Kirchengebäudes, die nun begonnen hat. Dafür sind seitens des Eigentümers, des Freistaats Bayern, rund 2,5 Millionen Euro veranschlagt, die das Kultusministerium zur Verfügung stellt. Das Gebäude ist seit dem Jahr 1810 im staatlichen Eigentum. Der erste Sanierungsabschnitt umfasst das Dach sowie die West- und Südseite und beläuft sich auf 1,4 Millionen Euro. Davon entfallen 500.000 Euro auf das Dach und 800.000 auf die Fassaden. Der Abschluss dieses Abschnitts ist für das Jahr 2013 geplant. Es steht noch nicht fest, wann die Gesamtmaßnahme beendet sein wird. Zum zweiten Abschnitt gehört die Sanierung der Nord- und der Ostfassade.
Sie ist ein Meisterwerk der Gotik und eine der bedeutendsten Bettelordenskirchen Deutschlands: die Dominikanerkirche St. Blasius aus dem 13. Jahrhundert. Die mächtige, nahezu 73 Meter lange Basilika am Albertus-Magnus-Platz 1 (beim Bismarckplatz) ist für Besichtigungen ab Ostern 2012 wieder geöffnet; Zugang durch das Westportal, Albertus-Magnus-Platz. Das Museum Obermünster bietet für angemeldete Besuchergruppen gerne auch in der Winterzeit Führungen an, bei denen auch der Kreuzgang mit der Albertuskapelle besichtigt werden kann.
er offenen Museen luden wir in unsere beiden Museen am Dom St. Ulrich und Domschatz sowie in das Museum Obermünster ein. Und über 2000 Besucher kamen. Im Domschatz mit kostbaren Werken aus Mittelalter und Neuzeit zeigte Kunsthistorikerin Ines Amann M.A. „Schatzkammerstücke aus aller Welt“ - Führungen auf den geschichtlichen Spuren zu den wertvollsten Exponaten der Sammlung. Im Museum St. Ulrich mit Gemälden, Skulpturen und Goldschmiedekunst vom 11. bis zum 21. Jahrhundert erwartete die Gäste ein besonderes Angebot. „Von aller Erdenschwere losgelöst“: Eva Sixt führte auf einen literarischen Kunstspaziergang durch die Welterbestadt Regensburg - einfühlsam begleitet von Frank Wendeberg (Vibraphon, Steeldrums und Percussion). „Impressionen des Jakobsweges“: Im Museum Obermünster konnten mit Fotografien aus Asturien von Christian Langrock und aus Ostbayern von Gregor Tautz ferne und nahe Wallfahrtspfade entdeckt werden. Der Romanistenchor „Coromanía“ begeisterte bei seinem Konzert mit einer Auswahl alter Pilgerlieder und traditioneller asturischer Volksweisen.
„Es ist wichtig, dass Kunst und Kirche einen Weg zusammen gehen“, sagte Kardinal Gianfranco Ravasi. Der Präsident des Päpstlichen Rates für Kultur und der päpstlichen Kommission für die Kulturgüter der Kirche eröffnete als Schirmherr zusammen mit dem Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller am Dienstag abend in Rom die Ausstellung „Veritas + Vita = Ars“. In der Albergatikapelle der römischen Kirche Santa Maria degli Angeli am Ende des 91 Meter langen und 27 Meter breiten Querhauses zeigten ihre Werke: Alois Achatz, Annette Beisenherz, Alfred Böschl, Tobias Kammerer, Rudolf Koller, Helmut und Ruthild Langhammer, Herbert Lankl, Ruth Lynen, Manfred Mayerle, Heiner Riepl, Astrid Schröder und Peter Wittmann.
phoren aus der Jungsteinzeit, der Gamsbart des Altmühltals, die Siegel Cosmas Damian Asams, Werkzeuge der Stuckateure und fotografische Blicke hinter die Klostermauern: Im Museum im historischen Weltenburger Felsenkeller wird Geschichte lebendig, nun neu präsentiert und mit weiteren spannenden Ausstellungsstücken. Kloster Weltenburg ist eine Benediktinerabtei mit reicher Vergangenheit und einer prachtvollen Kirche als erstem gemeinsamen Hauptwerk der Brüder Asam inmitten eines einzigartigen Naturensembles. All diese Besonderheiten sind in einem bunten Bilderbogen, mit vielfältigen Exponaten und Filmen zu Kirche, Kloster und Brauerei bei einem Gang durch 1000 Jahre Vergangenheit zu erleben.