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Jahresprogramm

Jahresprogramm_2012

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Domschatz

Der Domschatz befindet sich in den historischen Räumen der ehemaligen bischöflichen Residenz mit Fresken der Renaissance. weiterlesen

Museum Obermünster

Das Museum ist bei Sonderausstellungen geöffnet. weiterlesen

Museum St. Ulrich

Christliche Kunst aus über einem Jahrtausend in einer der interessantesten frühgotischen Kirchen Deutschlands erleben weiterlesen

http://www.domschatz-regensburg.de/components/com_gk2_photoslide/images/thumbm/418432ani_Domschatz.jpg http://www.domschatz-regensburg.de/components/com_gk2_photoslide/images/thumbm/607211ani_Obermuenster.jpg http://www.domschatz-regensburg.de/components/com_gk2_photoslide/images/thumbm/322864ani_Ulrich.jpg
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"Jetzt!" - die Nacht der offenen Kirche

Die Jubiläumsnacht am 19. Mai von 20 bis 24 Uhr / Licht und Klang

Nacht-der-offenen-Kirchen_ „JETZT!“ – unter diesem Motto laden wir am Samstag, 19. Mai 2012, eingebunden in den Welterbetag, zur Nacht der Offenen Kirchen ein.

„JETZT!“ ist eine Jubiläums-Nacht – vor zehn Jahren fand die erste Nacht der Offenen Kirchen statt.

Nur „JETZT!“ – an diesem Abend – tauchen Künstler ausgewählte Gotteshäuser in Licht und Klang und machen diese völlig neu erlebbar. Der Dom, die Stephanskapelle im Domkreuzgang, die Neupfarrkirche, der Turm der Dreieinigkeitskirche, die Wolfgangskrypta in St. Emmeram, St. Leonhard, die Dominikanerkirche St. Blasius, St. Franziskus in Burgweinting und St. Anton verändern sich den ganzen Abend über in der Komposition von Farbe und Ton – sinnenhaft erfahrbar im Hier und Jetzt.

Die Lichtkünstlerin Gisela Meyer-Hahn (http://www.meyer-hahn.de/) aus Hamburg hat für jeden Ort eine eigene Licht-Idee entwickelt. Die Kirchen bringen zum Klingen: Christine Hartmann und Oswin Buchmann (Trompete), Hans Götz (Zenflöte), Frank Wendeberg (Gong, Klangschalen), Hans Schanderl (Santur, Cello, Tschanggo), das Duo "Sonamanos"  Markus Hierl (Midi-Gitarre) und Peter Knoll (Gitarre, Ethno-Instrumente), Domorganist Prof. Dr. Franz Josef Stoiber, Mike Reisinger (Bassklarinette) und Heinz Grobmeier (Klarinette, Saxofon, Gotisches Hackbrett). Musikalisches Konzept: Heinz Grobmeier.

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Johan Zoffany - Maler und Abenteurer - 1733-1810

Schüler des Rokokomalers Martin Speer in Regensburg / Exkursion nach London vom 29. Mai bis 3. Juni zur Zoffany-Ausstellung

ZoffanySeine Bilder hängen in der National Gallery und im British Museum in London, im Salzburger Mozart-Museum und in den Uffizien in Florenz. Die Royal Academy of Arts in London widmet ihm in diesem Jahr eine Ausstellung. Doch sein Weg bis zur Anerkennung, als ihm selbst der englische König Georg III. Modell saß, war nicht ohne Hindernisse: Der deutsch-britische Maler Johan Zoffany steht im Mittelpunkt einer  Veranstaltungsreihe.
In Vorträgen stellten die Kunsthistoriker Dr. Martin Angerer bereits das  Leben und Werk des Künstlers und Dr. Hermann Reidel bedeutende Malerkollegen des Regensburger Künstlers vor: Allan Ramsay (1713-1784), Richard Wilson (1713-1782), Sir Joshua Reynolds (1723-1792), Thomas Gainsborough (1727-1788), Georg Romney (1734-1802) und Thomas Lawrence (1769-1830).

Zoffany, 1733 in Frankfurt/Main geboren, kam als 15-jähriger nach Regensburg. Sein Vater Anton Franz war Baumeister am Thurn- und Taxisschen Hof. Etwa bis 1750 blieb Johan hier. In dieser Zeit war er Schüler des Rokokomalers Martin Speer, der an der Akademie in Wien und in Neapel bei Francesco Solimena, einem der wichtigsten Vertreter der neapolitanischen Malerei des Barock, seine Ausbildung erhalten hatte. Nach Wanderjahren in Italien und einer Anstellung am Koblenzer Hof ging Zoffany 1760 nach London, wo er nach einigen mühsamen Jahren ein begehrter Porträtmaler und Gestalter von Konversationsbildern wurde. Von 1783 bis 1789 lebte er in Ostindien. In Kalkutta hat sich sein umstrittenes Abendmahlbild in der Johanneskirche erhalten. Am 11. November 1810 starb Zoffany bei London.

Eine Exkursion auf den Spuren des Malers und Abenteurers Johan Zoffany nach London bieten das KEB Regensburg und Diözesanmuseum vom 29. Mai bis 3. Juni an. Infos zur Exkursion bei KEB Regensburg-Stadt, Tel. 0941/597-2231, http://www.keb-regensburg-stadt.de/zentrale-veranstaltungen/kultur-erleben/kunst-kultur-geschichte/single/Event/show/studienfahrt-nach-london-mit-besuch-der-grossen-zoffany-ausstellung/. Mehr zur Ausstellung in London finden Sie unter http://britishart.yale.edu/sites/default/files/Johan-Zoffany_press-release.pdf.

 

SPECTACULUM MUSICAE 2012: Von Orient und Okzident

Ensemble „…sed vivam!“ im Museum Obermünster / Das abenteuerliche Leben des Johann Albrecht Widmanstetter

Widman_Unterschrift_bearbeitet-1Von Orient und Okzident – das ist der Titel des SPECTACULUM MUSICAE 2012 am Samstag, 23. Juni, um 19 Uhr im Museum Obermünster am Emmeramsplatz. Das Ensemble „...sed vivam!“ und „Musica et Saltatoria“, Ensemble für historischen Tanz aus Salzburg, folgen dem abenteuerlichen Leben des Johann Albrecht Widmanstetter (* um 1506 ; † 28. März 1557 in Regensburg). Er war Ritter und Theologe, Humanist und Diplomat, päpstlicher Sekretär und Kanzler der österreichischen Länder, ein weitgereister Mann, verheiratet mit einer illegitimen Tochter des Bayerischen Herzogs. Vor allem aber war er Philologe und Begründer der abendländischen Orientalistik. Seine berühmte Büchersammlung von mehr als 800 Handschriften wurde von Herzog Albrecht V. für seine Hofbibliothek erworben und bildete den Grundstock für die heutige Bayerische Staatsbibliothek. Diese Biographie einer der schillerndsten Persönlichkeiten des 16. Jahrhunderts liefert dem Ensemble “…sed vivam!“ den Erzählstrang für sein SPECTACULUM MUSICAE 2012. Die Reisen Widmanstetters in die kulturellen Zentren seiner Zeit, seine politischen und kirchlichen Aktivitäten und vor allem seine intensive Beschäftigung mit der orientalischen Welt bieten die Bezugspunkte für ein breites Spektrum an Musik - von der Klangpracht der italienischen Renaissance bis zum exotischen Reiz orientalischer Einflüsse. Mit Eva Sixt als Scheherazade und Gerd Burger als Widmanstetter treffen Orient und Okzident auch szenisch aufeinander – und ein Hauch von Orient findet sich schließlich auch in den Speisen und Getränken des Pausenbüffets. Eintritt 20 €, ermäßigt 15 €; Karten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information, Tel. 0941/507 50 50, oder über Tel. 0941/290 12 22.

 

Die 5000. Besucherin im „document niedermünster“

Geschichte kompakt zum Nachlesen: Neuer Kunstführer erschienen

5000_BesucherinNur acht Monate nach der Eröffnung des neu gestalteten „documents niedermünster“ konnte Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner bereits die 5000. Besucherin begrüßen. Rund 400 Führungen durch eine der größten archäologischen Kirchengrabungen Deutschlands wurden bisher angeboten. Und die Nachfrage ist groß: Bereits bis Dezember sind die Entdeckungstouren unter dem Niedermünster gebucht. Cornelia Ring aus Neukirchen-Balbini wurde als Teilnehmerin der montäglichen Turnus-Führung durch’s „document“ überrascht. Dr. Gegenfurtner hieß sie mit einem Blumenstrauß willkommen. „Ich finde es toll, 5000 Besucher nach so kurzer Zeit in einer archäologischen Ausgrabung begeistern zu können“, freute sich der Dompropst.

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Die Dominikanerkirche - ein Meisterwerk der Gotik

Führungen an Sonn- und Feiertagen / Am Wochenende geöffnet

Dominikanerkirche St. BlasiusSie ist ein Meisterwerk der Gotik und eine der bedeutendsten Bettelordenskirchen Deutschlands: die Dominikanerkirche St. Blasius aus dem 13. Jahrhundert. Die mächtige, nahezu 73 Meter lange Basilika am Albertus-Magnus-Platz 1 (beim Bismarckplatz) ist für Besichtigungen am Wochenende geöffnet; Zugang durch das Westportal, Albertus-Magnus-Platz. An Sonntagen und Feiertagen werden von den Diözesanmuseen Führungen durch die Basilika und den mittelalterlichen Kreuzgang angeboten.

St. Blasius birgt viele sehenswürdige Ausstattungsstücke. Aus dem späten 15. Jahrhundert stammt das schlichte eichene Chorgestühl vor Wandmalereien aus zwei Epochen. Das südliche Seitenschiff schmückt ein 1331 entstandenes Fries von 14 Heiligen. Es ist der wohl älteste Zyklus der 14 Nothelfer, deren Kult um diese Zeit in Regensburg entstanden zu sein scheint. Der Sakramentsaltar bewahrt eine viel verehrte Schutzmantelmadonna (um 1500), die mit ihrem Mantel Vertreter der mittelalterlichen Stände – Adel, Geistlichkeit, Bürger, Bauern – umhüllt, mit beeindruckend individuell gestalteten Gesichtern. Und noch eine Besonderheit gibt es im nördlichen Nebenchor zu entdecken: Im östlichen Joch an der Außenwand findet sich am Pfeiler die Figur des Dominikanermönches Bruder Diemar, der durch Zirkel und Richtscheit als einer der Baumeister der Chöre anzusehen ist. Die Führungen durch diese besondere Kirche eröffnen auch den Zugang zum Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert mit seinem spätgotischen Springgwölbe (1418/24). Im Westflügel führt eine Rokkokotüre (1768) im alten Portal in den ehemaligen mittelalterlichen Hörsaal, der seit 1694 als Kapelle dem hl. Albertus Magnus geweiht ist.

Geöffnet: ab April bis 30. Oktober, jeweils Freitags, Samstags, Sonntags und an Feiertagen von 14 bis 16 Uhr; Zugang durch das Westportal, Albertus-Magnus-Platz.
Führungen: Kirche mit mittelalterlichem Kreuzgang und Albertus-Magnus-Kapelle ab 15. April bis 28. Oktober an jedem Sonntag und Feiertag um 11 Uhr (außer 29. April, Pfingstwochenende 27./28. Mai und 7. Juni); Beitrag 4 €, ermäßigt 2,50 €
Kirchenmusikalische Führungen – an der Orgel Thomas Humbs: 24. Juni / 23. September 2012, 11 Uhr; Beitrag 6 €, ermäßigt 4 €
Treffpunkt jeweils am Westportal, Albertus-Magnus-Platz.

 

Josef Wittmann - Kirchenmaler des Neubarock

Ausstellung im Waldnaabtal-Museum / 70 Entwürfe zu Fresken und Altarbildern

KoetztingIn über 75 Kirchen erinnern seine Fresken und Altarbilder an ihn: Josef Wittmann (1880-1968), dem Kirchenmaler des Neubarock, ist eine Sonderausstellung des Oberpfälzer Waldvereins im Waldnaabtal-Museum auf der Burg Neuhaus, Burgstraße 13, in seinem Heimatort Windischeschenbach, gewidmet. Josef Wittmann erhielt auf Betreiben des örtlichen Pfarrers seine Ausbildung in der königlichen Kunstgewerbeschule in Nürnberg. An der Akademie der Bildenden Künste in München studierte er bei den Professoren Johann Caspar von Herterich, Hugo von Habermann und bei seinem wohl wichtigsten Lehrer Martin Feuerstein (später Martin Ritter von Feuerstein). Bereits als 23-jähriger erhielt Wittmann seinen ersten Fresko-Auftrag, für die Pfarrkirche St. Stefan in Stammham bei Kösching. Die Ausstellung zeigt 70 Entwürfe aus seinem Schaffen von 1937, beginnend mit dem Langhausdeckenfresko in Irgertsheim, bis 1959 zu den Fresken in Ursulapoppenricht und Vohenstrauß. Geöffnet bis 28. Oktober an Sonn- und Feiertagen 14 bis 18 Uhr, Sonderführungen nach Vereinbarung unter 09681/401 240.

 

Treffpunkt Da-Sein: das gemeinsame Thema von Kunst und Kirche

Diözesanmuseum und Künstlerseelsorger starten mit Künstlern neues Projekt

HimmelsreisigMit großem Erfolg startete Ende September 2011 auf Initiative des Diözesanmuseums Regensburg und des Künstlerseelsorgers des Bistums, Domvikar Dr. Werner Schrüfer, ein Liturgisches Kunstprojekt: Da-Sein in Kunst und Kirche. Begegnungen von Gegenwartskunst und christlicher Gemeinde. Ziel dieses Projektes ist es, Künstler aus dem Bistum zu motivieren, Arbeiten zu existenziellen Themen des Daseins („Da-Seins“) zu schaffen.

Neue Kunstwerke werden auch 2012 in ausgewählten Pfarreien beim Gottesdienst oder in anderen Formen der Gemeindearbeit für Erwachsene, Jugendliche oder Kinder konkret in den Blick genommen, sind Mittelpunkt von Meditationen, Gesprächen und Aktionen und regen an zur individuellen Auseinandersetzung mit Kunst und dem inspirierenden Thema. So können Diskussionen aus Kunst und über Kunst, aber auch über das Leben, seine Fragen und über den Glauben entstehen. Die Grundvorgänge unseres Daseins – Beziehungen, Schmerz, Angst, Freiheit, Liebe, Vergeblichkeit, Tod stehen als das Verbindende von künstlerischer Arbeit und dem nachdenkenden Christsein.

Wir laden Sie ein, sich von den Kunstwerken wie den Künstlerinnen und Künstlern anregen zu lassen.  

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Neue Buchreihe zu St. Emmeram

Erster Band vorgestellt: Begleiter beim Rundgang durch die Basilika

Vorsitzender Joachim Schamriß stellte das neue Buch gemeinsam mit der Witwe Lotte Schlemmer und ihren Töchtern Martina Schlemmer-Baade und Brigitte Hagen vor.Der Verein der Freunde und Förderer von St. Emmeram e.V.  erinnert mit einer neuen Buchreihe an sein Gründungsmitglied: Vorsitzender Hans Joachim Schamriß konnte in der Basilika den ersten Band der „Emmeram-Schriften von Hans Schlemmer“ vorstellen. Der Titel des Buches „... sich der jubilierenden Schöpfung der Asam dankbar erfreuen“ ist einem Festvortrag entnommen, den Hans Schlemmer 1983 anlässlich des 250. Gedenkens an die feierliche Einweihung der von Fürstabt Anselm Godin initiierten Barockisierung der Emmeramsbasilika durch die Gebrüder Asam gehalten hat. Er ist in der Publikation enthalten. Diese will kein Kirchenführer sein, sondern – wie es im Untertitel heißt – ein Begleiter beim Rundgang durch die Kirche; es werden Details und Besonderheiten der künstlerischen Ausstattung und der Abteigeschichte aufgewiesen – ein Muss für alle, die an diesem bayerischen Nationalheiligtum interessiert sind. Die Neuerscheinung umfasst etwa 130 Seiten, ist farbig illustriert und enthält ein umfangreiches Schriftenverzeichnis Hans Schlemmers.

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Das Porträt Papst Benedikt XVI. von Michael Triegel in Regensburg

Das vielbesprochene Werk von Michael Triegel kommt an

PapstportaitSeit 17. November 2011 hat das Porträt Papst Benedikts XVI. seinen Platz im Institut Papst Benedikt in Regensburg. Vor zahlreichen Besuchern konnten im April Bischof Gerhard Ludwig Müller und der Künstler Michael Triegel im Museum St. Ulrich das Gemälde vorstellen. Zu einer Ausstellung in Frankfurt und anlässlich des Papstbesuchs in Deutschland ging das Werk noch mal auf Reisen: Es wurde bis Oktober bei einer Sonderpräsentation im Angermuseum Erfurt gezeigt.
„Michael Triegel wird Benedikt XVI. malen“: Diese Pressemeldung sorgte im Frühjahr 2010 für manche Schlagzeile. Und ebenso die Worte, mit denen der Papst den aus Leipzig angereisten Künstler humorvoll begrüßte: „Sie sind also mein Raffael!“ Der Renaissancemaler Raffael hatte 1511 Papst Julius II. als tatkräftigen Greis in einem Lehnstuhl sitzend dargestellt und damit einen lange verbindlichen Typus des Staatsporträts geschaffen. Das Gemälde hängt heute in der National Gallery in London. Der 1968 in Erfurt geborene Michael Triegel, Vertreter der Neuen Leipziger Schule, malte das Porträt von Papst Benedikt XVI. im Auftrag des Bistums Regensburg.

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Museum St. Ulrich wegen Renovierung geschlossen

Dachsanierung hat begonnen / Einer der interessantesten frühgotischen Kirchenbauten

BaustelleSeit Anfang Oktober 2011 ist das Museum St. Ulrich am Dom geschlossen. Der Grund dafür ist die Sanierung des besonderen gotischen Kirchengebäudes, die nun begonnen hat. Dafür sind seitens des Eigentümers, des Freistaats Bayern, rund 2,5 Millionen Euro veranschlagt, die das Kultusministerium zur Verfügung stellt. Das Gebäude ist seit dem Jahr 1810 im staatlichen Eigentum. Der erste Sanierungsabschnitt umfasst das Dach sowie die West- und Südseite und beläuft sich auf 1,4 Millionen Euro. Davon entfallen 500.000 Euro auf das Dach und 800.000 auf die Fassaden. Der Abschluss dieses Abschnitts ist für das Jahr 2013 geplant. Es steht noch nicht fest, wann die Gesamtmaßnahme beendet sein wird. Zum zweiten Abschnitt gehört die Sanierung der Nord- und der Ostfassade.

 

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