9. Die Kunst der Goldschmiede - Handwerk im Mittelalter
Im Auftrag kunstsinniger Äbte und Bischöfe bereicherten die Goldschmiede, oft selbst Mönche, den kirchlichen Dienst durch erlesene Geräte. Regensburg gilt bis ins 18. Jahrhundert hinein als herausragendes Zentrum der Goldschmiedekunst. Warum die angesehenste Zunft des Mittelalters so geschätzt wurde und warum Glaube und Handwerk untrennbar verbunden waren, das wird im Domschatz erlebbar, wo jedes Stück seine ganz eigene Vergangenheit hat.
Wofür?
Genau hinschauen - das sollen die Schüler bei dieser Führung, die ihnen den Respekt vor dem Handwerk vermitteln kann. Seit ottonischer Zeit gab es führende Goldschmiedewerkstätten in Regensburg. Anhand der Exponate wird ein Stück Historie der ehemals freien Reichsstadt und der prägenden Kraft des Glaubens vermittelt. Und das durch das konkrete Beispiel von Menschen, ihrem Beruf und ihren Lebensumständen in politisch immer wieder unruhigen Zeiten.
Wo?
Domschatz, Krauterermarkt 3
Wann?
Ganzjährig außer November nach Absprache.
Warum?
Weil jedes Exponat Geschichte erzählen kann.
...............................................................................................
| zurück |
