12. Ratisbona sacra - Geschichte in Gold und Silber
Was?
Regensburg war im Mittelalter herausragendes Zentrum der Goldschmiedekunst. Im Auftrag kunstsinniger Äbte und Bischöfe bereicherten über Jahrhunderte die Goldschmiede, oft selbst Mönche, den kirchlichen Dienst durch erlesene Geräte. Warum die angesehenste Zunft des Mittelalters so geschätzt wurde und warum Glaube und Handwerk untrennbar verbunden waren, das wird im Domschatz erlebbar, wo jedes Stück seine ganz eigene Vergangenheit hat.
Wofür?
Genau hinschauen - das sollen die Schüler bei dieser Führung, die ihnen den Respekt vor dem Handwerk vermitteln kann. Seit ottonischer Zeit gab es führende Goldschmiedewerkstätten in Regensburg. Anhand der Exponate wird ein Stück Historie der ehemals freien Reichsstadt und der prägenden Kraft des Glaubens vermittelt. Und das durch das konkrete Beispiel von Menschen, ihrem Beruf und ihren Lebensumständen in politisch immer wieder unruhigen Zeiten.
Wo?
Domschatz, Krauterermarkt 3
Wann?
Ganzjährig außer November nach Absprache.
Warum?
Weil die Wurzeln des Heute in der Vergangenheit liegen.
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