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Jahresprogramm

Jahresprogramm_2012

Thematische Stadtführungen

Anbieter: KultTouren – Verband der Regensburger Gästeführer e.V.

http://www.kulttouren.de

 
UNESCO-Welterbe Regensburg
Vergangenheit + Gegenwart = Zukunft Führungen Unesco Dom

Seit 2006 zählt Regensburg zum „UNESCO Welterbe der Menschheit“. Zu Recht: Die Altstadt ist weltweit einzigartig; auf engem Raum drängen sich knapp tausend Baudenkmäler. Alles ist sichtbar geblieben: die Festungswerke der Römer; die Residenzen von Herzögen und Kaisern; Häuser und Türme reicher Patrizier; Kirchen und Klöster der Bischofsstadt; protestantische Einrichtungen und Zeugnisse des Judentums; das Rathaus mit dem „Immerwährenden Reichstag“ – 2000 Jahre europäische Geschichte! Heute ist die Altstadt Lebensraum und Identifikationspunkt zugleich. Und sie ist mit Blick auf die Zukunft „Alleinstellungsmerkmal“ des „Standorts Regensburg“ in einer globalisierten Welt...


„In Regensburg bin ich wirklich daheim“
Auf den Spuren von Papst Benedikt XVI.

Führung Auf den Spuren Papst Benediktsdefiniert Papst Benedikt XVI. seine enge Bindung an die Stadt. Bei seinem Besuch 2006 verweilte er volle drei Tage hier! Doch worin besteht eigentlich diese enge Bindung? Es gibt zahlreiche Stätten, die für ihn seit seiner Zeit als Professor an der Universität wichtig sind. In der Philosophisch-Theologischen Hochschule am Ölberg trat er seine Professur an, auf dem Areal des ehemaligen Dominikanerklosters. In Regensburg lebt sein Bruder Georg, ehemals Leiter der weltberühmten Domspatzen. In Regensburg sind seine Eltern und seine Schwester begraben. Und bei Regensburg steht sein Privathaus, offiziell immer noch erster Wohnsitz des Papstes...



Steinerne Zeugen der Stadtgeschichte
Baukunst im Wandel der Zeit Steinerne Zeugen

Die Regensburger Altstadt ist – neben vielem anderen – auch ein Lehrbuch der europäischen Kunst- und Architekturgeschichte. Auf engstem Raum findet man herausragende Beispiele sämtlicher wichtigen Stilrichtungen: Romanik, Gotik, Renaissance, Barock, Klassizismus, verkörpert durch Kirchen, öffentliche Gebäude und Privathäuser. Im unmittelbaren Vergleich lassen sich die Bautechniken verschiedener Jahrhunderte studieren – aber nicht nur das. Denn Architektur ist immer auch Weltdeutung und Welterklärung. Und so zeichnet sie ein Bild vom kulturellen Wandel, vom geistigen und geistlichen Leben der Jahrhunderte.

 

Königs-, Herzogs-, Bischofsstadt
Das romanische Regensburg

Das romanische Regensburg Regensburg gilt unter Fachleuten als die „romanischste Stadt Deutschlands“. Kein Wunder: In der Zeit der Romanik, im frühen Mittelalter, war Regensburg ein wichtiges politisches, geistliches und kuturelles Zentrum, eine Stadt, in der Könige, Herzöge und Bischöfe residierten – mit anderen Worten: einer der bedeutendsten Orte des damaligen Deutschland. Der Wunsch, standesgemäß und repräsentativ zu bauen, war allgegenwärtig – und Geld spielte keine Rolle. Innerhalb von etwa dreihundert Jahren entfaltete sich im sakralen wie im profanen Bereich eine Bautätigkeit, die ihresgleichen suchte. Sie hat die Stadt geprägt – bis heute.



Spaziergang durch das Mittelalter

Spaziergang durch das MittelalterDas Mittelalter war Regensburgs „große“ Zeit, die Zeit mächtiger Herzöge, Kaiser und Könige, bedeutender Fürstbischöfe und superreicher Großkaufleute. In der Altstadt, dem „mittelalterlichen Wunder Deutschlands“, sind die Zeugnisse dieser Blütezeit auch heute noch zu sehen: der Dom mit seinen gewaltigen Ausmaßen, die unüberschaubare Menge an Kirchen und Klöstern oder die vielen riesigen Patrizierhäuser mit ihren imposanten Geschlechtertürmen. Abseits dieser Großbauten, in den engen, verwinkelten Gassen, kommt man aber auch dem Alltagsleben der einfachen Menschen, der Kleinhändler, Handwerker und Tagelöhner, auf die Spur. Lebendiges Mittelalter – in Regensburg ist das mehr als nur ein Schlagwort.
 

 

Von adligen Stiftsdamen zu iroschottischen Mönchen
Kirchen, Klöster und Stifte in Regensburg

Führung Kirchen RegensburgEinem weitverbreiteten Bonmot zufolge gibt es in Regensburg so viele Kirchen und Kapellen wie das Jahr Tage hat. Das ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber Besucher, die zum ersten Mal die Stadt durchstreifen, sind doch regelmäßig höchst beeindruckt von den zahlreichen Sakralbauten, die sich auf engem Raum drängen: von der Bischofskirche, dem Dom, über die Kirchen der Klöster und Stifte bis hin zu Pfarrkirchen und Hauskapellen. Man kann wohl sagen, dass sich die Geschichte, die Kunst und die Kultur der Stadt in ganz besonderer Weise in ihren Kirchen verkörpert.

 

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